EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist ein Verfahren, das zunächst in der Therapie von Traumata und anderen seelischen Störungen international bekannt geworden ist.

„Erfunden“ und bekannt gemacht wurde es von der amerikanischen Psychologin Francine Shapiro. Auf sie gehen auch die bis heute im Wesentlichen genutzten Manuale und Anwendungsverfahren zurück.

Im Wesentlichen geht es bei EMDR darum, Brücken zwischen den beiden Gehirnhälften zu bauen, oder wieder nutzbar zu machen, die wegen der zu Grunde liegenden Blockade (z.B. des Traumas) im Moment nicht nutzbar sind. Dies gilt für die Behandlung der ganz schwerwiegenden Traumata, und klappt natürlich auch erst recht bei den Ängsten und Problemen im „normalen“ Leben.

Seit 2015 ist diese Heilmethode gutachterlich vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie  als wirksame Therapie gegen die posttraumatische Belastungsstörung anerkannt. Daher ist sie unter bestimmten Voraussetzungen auch von den gesetzlichen Krankenkassen erstattungsfähig. Der Einsatz von EMDR ist unter Beachtung der gesetzlichen und moralisch/ ethischen Regeln auch Nichtmedizinern erlaubt.

Gerade in der Praxis hat sich  die gute Nutzbarkeit von EMDR als Coaching-Werkzeug, und auch zur Verminderung von nicht pathologischen Ängsten, erwiesen. Ein weiterer positiv zu erwähnender Aspekt ist die gute Kombinierbarkeit von EMDR mit anderen Coaching-/ Therapie- Werkzeugen. So kann EMDR einzeln genutzt werden oder auch, zum Beispiel, im Rahmen einer Hypnosesitzung. Eine weitere, in der Praxis gerne genutzte Kombination ist die mit der Kinesiologie.